TinWorld

Sonntag, März 12, 2006

Ebay - Part I

Es ist an der Zeit, mal ein kleines Resümee zu ziehen über meine Erlebnisse mit und bei Ebay. Hier also mein erster Beitrag zum Thema Versandkosten.

Nachdem ich PayPal als Zahlungsmethode entdeckt habe, stand mir die internationale Ebay-Welt offen. Zumeist lassen sich solche Dosen, wie ich sie sammel, in England oder den USA finden. Dabei spielen natürlich die Versandkosten eine entscheidende Rolle.

Erstaunt war ich von Beginn an über die annehmbaren Preise der Royal Mail. Die Versandkosten liegen zwischen 1,25 und 5 GBP. Wenn man dann im Vergleich dazu einen Blick auf die landeseigenen Versandkosten für Päckchen oder Pakete ins Ausland riskiert, laden die englischen Seiten geradezu zum Stöbern und Kaufen ein.

Um mich vor bösen Überraschungen zu schützen, frage ich grundsätzlich vorher nach den anfallenden Gebühren. Vor kurzem habe ich es dann einmal ausnahmsweise vergessen und wurde prompt bestraft. Sage und schreibe 10 GBP hatte ich nur für Verpackung und Versand gezahlt, um dann eine Ware als Brief versendet in der Hand zu halten, auf der gerade mal 1,47 GBP abgestempelt waren. Beim Verkäufer freundlich nachgefragt, wie dies zu erklären sei, warte ich bis heute auf eine Antwort und spiele mit dem Gedanken zum ersten Mal kein positives Feedback dafür zu hinterlassen.

Die französischen Versandkosten entsprechen weitesgehend den unseren. Ein Päckchen aus Belgien hingegen ist schon für 4 - 5 € zu haben. Mit solchem Wissen bin ich jetzt schon einige Male gut gerüstet gewesen. Ein Beispiel: Ein neuer Verkäufer aus Belgien schrieb mir, das das Päckchen gut 30 € kosten würde, woraufhin ich entsetzt zurück schrieb, das das gar nicht sein kann und ich entsprechende Beispiele anbrachte. Die gute Frau ließ sich erweichen, beim Postamt nachzufragen und siehe da: Mit knapp 5 € lag das Angebot wieder im grünen Bereich. Eine ähnliches Erlebnis hatte ich auch mit jemanden aus Italien. Leider hat sie erst im Nachhinein ihren Fehler eingesehen, als das Angebot schon beendet war.

Kommen wir zu den amerikanischen Preisen. Nun ja - da eine Flaschenpost bekanntlich zu lange braucht und nicht ganz den Anforderungen an eine Verpackung für Blechdosen entspricht, kommt also nur Luftpost in Frage. Wenn man Glück hat, geht der Artikel noch als Briefsendung durch, die dann ca. 5 - 10 USD kosten. Für Päckchen zahlt man Versandpreise von 13 - 17 USD, wobei das für mich dann schon meistens nicht mehr zur Debatte steht und für Pakete lohnen sich die veranschlagten Kosten von 28+ nur noch in absoluten Ausnahmefällen.

Demnächst dann etwas über verpasste Auktionen und überraschende Antworten...

2 Comments:

  • Erstaunlich, dass das so unterschiedlich gehandhabt wird. Sollte mich auch irgendwann der Ebay-Virus packen, dann weiß ich jetzt, dass man da drauf achten muss. Danke für die Information und dankeschön für die Sonntagslektüre. :-)

    Ere

    By Anonymous Eremit, at Sonntag, 12 März, 2006  

  • Nachtrag:

    Die Tage habe ich für einen Brief aus den USA nur 2,55 USD bezahlt. es geht also noch preiswerter.

    lg apri

    By Blogger apricum, at Freitag, 31 März, 2006  

Kommentar veröffentlichen

Links to this post:

Link erstellen

<< Home