TinWorld

Mittwoch, März 15, 2006

Ebay - Part II

Im folgenden Beitrag geht es im Allgemeinen um Kommunikation - Fragen kostet nichts. Damit meine ich Erlebnisse rund um die Korrespondenz mit Verkäufern, die fast ausschließlich nur positiver Natur waren.

Kein Versand nach Deutschland
Hin und wieder findet man unter den Versandangaben nur das eigene Land des Artikelstandortes, also z.B. wird ein Objekt in England angeboten und unter Versand nach steht dann nur Großbritannien. Nun könnte man auch einfach drauf los bieten, was manche anscheinend auch praktizieren - so mein Eindruck - oder eben im Vorfeld anfragen.
Gleich eine meiner ersten Auktionen war so ein Fall und leider bekam ich auch keine positive Antwort. Ab sofort schrieb ich immer dann dazu, dass ich genau diese Blechdosen sammel und ob man eine Ausnahme machen könnte. Von dem Tag an bekam ich ausschließlich positive Antworten auf meine Anfragen.
Bleibt noch folgendes Erlebnis dazu: Eine Verkäuferin hatte vergessen, die Beschränkung für den Bieterkreis aufzuheben und somit blieb mir die Gebotsabgabe verwehrt. Zum Glück war keiner weiter daran interessiert und sie hat sie für mich nochmal eingestellt.

Auktion verpasst
Wem passiert das nicht schon mal, gerade wenn man zu denjenigen Bietern gehört, die wenn möglich erst kurz vor Ende ihr Gebot abgeben wollen. Dies hat zum einen den Vorteil, im Vorfeld nicht unnötig den Preis hochzutreiben, dient aber dazu, der Versuchung zu widerstehen immer nochmal etwas draufzulegen und sich ein persönliches Preis-Limit zu setzen.
Auktion verschlafen - was nun? Als mir das passierte, schrieb ich den Verkäufer aus Deutschland an, schilderte ihm mein Versäumnis und fragte, ob es vielleicht eine Möglichkeit gäbe, den Artikel trotzdem noch zu erwerben. Es gab zwei Lösungen - nochmal einstellen und aus seiner Sicht hoffen, dass ich wirklich daran interessiert wäre oder mir die Blechdose direkt zu verkaufen. Glücklicherweise traf ich auf Verständnis. Er bot mir den Artikel direkt an und ich überwies ihm den Betrag . Das Risiko lag somit auf meiner Seite. Im schlechtesten Fall wäre ich um ein paar Euro betrogen worden.
Alles lief perfekt und beide Seiten konnten zufrieden sein. Der Verkäufer hatte seine Einstellgebühren trotz allem dadurch ausgeglichen und ich bekam die Dose. Grundsätzlich würde ich diesen Weg aber nur im Ausnahmefall befürworten.

Sammlungen
Da nur bestimmte Dosen, ob alt oder modern, auch Liebhaber haben und entsprechende Preise erzielen, lohnt sich das Einstellen einzelner Objekte oft nicht und so werden sie manchmal kistenweise angeboten.
In einem Fall gab es mal ein Ein-Tages-Angebot bei Ebay Deutschland mit über 50 verschiedenen Blechdosen für gut 50€. Es gab mehrere Bilder von der Sammlung und darunter waren ein paar interessante Objekte. Ich ließ mir noch mehr Fotos einzelner Blechdosen zuschicken, da dies ausdrücklich angeboten wurde und entdeckte noch ein paar, die mir fehlten. Nur - was zum Teufel sollte ich mit den restlichen 40 Dosen machen. Dafür war mir das Geld einfach zu schade.
Das Angebot lief ohne Gebot aus und wurde kurz drauf noch einmal zu einem noch höheren Preis eingestellt. Also schrieb ich die Verkäuferin an - Fragen kostet ja nix - und bot an, einzelne Stücke (mit entsprechenden Preisvorstellungen) der Sammlung zu kaufen für den Fall, dass es wiederum kein Gebot geben sollte. Was soll ich sagen... ich bekam die Dosen. Perfekt!
Ein ähnliches Erlebnis hatte ich mit einer Verkäuferin aus den USA, bei der mehrere Auktionen ohne Gebote ausliefen und ich ihr zwei Tage später eine Art Wunschliste schickte. Wir haben uns eine halbe Nacht lang hin- und hergeschrieben und wurden uns handelseinig - diesmal aber über Ebay Sofort-Kauf.

Demnächst dann etwas über meine Erfahrungen mit Artikelbeschreibungen und dem tatsächlichen Zustand, über angebotene Zahlungsmöglichkeiten und was mir noch so zum Thema einfällt...

3 Comments:

  • >>> Nur - was zum Teufel sollte ich mit den restlichen 40 Dosen machen.

    Weiter verkaufen und dabei was für die nächste Bestellung verdienen?

    Keine Möbel mehr kaufen, sondern in Zukunft diese aus lauter Dosen herstellen?

    Warum nicht einen Alternativ-Trabbi aus lauter Dosen mit einem Gebrauchtmotor herstellen, wenn es noch mehr werden? *fg*

    Mit Lehm und Flaschen hat ein Künstler sich eine Rundhütte gebaut, das müßte doch sicher auch mit Dosen möglich sein. *duck rennwech*



    Eremit

    By Anonymous Eremit, at Donnerstag, 16 März, 2006  

  • >>> Möbel
    Klappern statt quietschen oder knarren *gg* also wirklich!

    >>>Alternativ-Trabbi
    Mit der Idee kommst du gut 16 Jahre und ein paar Monate zu spät!

    >>>Rundhütte
    Hm... fragt sich nur was daran Kunst sein soll. Eine afrikanische Lehmhütte (wenn auch ohne Glas) ist nicht neu oder? Wer war denn der "Künstler"?


    lg apri

    By Blogger apricum, at Donnerstag, 16 März, 2006  

  • >>> Hm... fragt sich nur was daran Kunst sein soll. Eine afrikanische Lehmhütte (wenn auch ohne Glas) ist nicht neu oder? Wer war denn der "Künstler"?

    Ich kann mich leider nur noch an die Hütte erinnern, nicht aber an den Erbauer und sie stand nicht in Afrika.

    Und endet schon Kunst? Angeblich zählen dazu ja auch das Herabwerfen von Tierkadavern, das Bemalen mit Tierblut und andere leckere Dinge. *grusel* Da ist eine simple Flaschenbauweise noch harmlos dagegen.

    Eremit

    By Anonymous Eremit, at Freitag, 17 März, 2006  

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